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| Jetzt wird´s würzig ! |

Ohne Würze schmeckt´s nicht. Das weiß ja nun wohl jeder. Nur: Wie würzt man eigentlich ? Ja, und da geht es schon los, denn jeder mag es individuell. Wenn man Gäste hat, ist es dann besonders heikel, so in der Familie kennt man die Geschmäcker schon besser. Trotzdem mal ein Versuch ein paar Grundregeln zu formulieren.
| Gut salzen, aber nicht zuviel. Die meisten Speisen kann man problemlos nachsalzen, bei versalzenem Essen bleibt oft nur noch der Weg zum Mülleimer.. | |
| Dasselbe gilt für Pfeffer und Paprika. Hier ist es sogar besser, denn wenn man (besonders Paprika) diese mitkocht, kann es bitter schmecken. | |
| Wie viel man von einem Gewürz nimmt, hängt von dessen Würzkraft ab. | |
| Gewürze sollten in der Regel den Eigengeschmack der Speise unterstreichen und nicht vernichten. Ausnahmen bestätigen hier die Regel, besonders was die Schärfe angeht. | |
| Milde Kräuter kann man kraftvoll einsetzen ( Petersilie, Schnittlauch, Boretsch, Kerbel, Minze), starke Kräuter, wie z.B. Majoran, Bohnenkraut, Liebstöckel, Estragon oder Thymian sollte man vorsichtig testen | |
| Die Würzkraft von frischen Kräutern ist stärker als die von Getrockneten. Faustregel : 1 zu 2 | |
| Nicht alle Gewürze die einzeln schmecken, schmecken auch zusammen. Manche gehören aber fast schon zusammen, wie z. B. Schnittlauch und Dill oder Thymian und Majoran | |
| Frische Kräuter nicht zulange herumliegen lassen ( vor allem nicht wenn sie schon gehackt sind)! | |
| Manche bekannte Speisen leben von ihren Gewürzen, wie das Rotkraut von den Nelken oder die Wurstsuppe vom Majoran. Also nicht herum probieren, denn wenn etwas nicht so schmeckt, wie man es erwartet ist die Enttäuschung groß. |
Bei " Omma-spezial " finden sich noch mehr Tipps zum Thema.