
Das Mehl wird in eine Schüssel gesiebt.
Jetzt buddeln wir in der Mitte eine kleine Delle und füllen in diese das Öl, 30
Gramm zerlassene Butter, die Prise Salz und das verquirlte Ei hinein. Nun wird
über alles das Wasser verteilt und alles solange verrührt bis das Mehl nicht
mehr herum stauben kann. Nun ist es günstig mit einer Maschine und einem
Knethaken weiter zuarbeiten, weil der Teig sehr gut verknetet werden muss. Wenn
er "durchgeknetet" ist, so das er sich relativ leicht von der Schüsselwand lösen
lässt bearbeiten wir ihn "von Hand" weiter. Dazu wird ein Brett oder Blech
bemehlt und der Teig wird noch einmal ordentlich geknetet und dann zu
einer Kugel geformt. Diese Kugel bestreichen wir mir der restlichen
ausgelassenen Butter und lassen sie an einem warmen Ort eine halbe Stunde lang
ruhen. Danach wird der Teig auf einer bemehlten Fläche ganz dünn ausgerollt.
Unter Umständen noch einmal mit Butter bestreichen. Jetzt wird er auf Größe
geschnitten und die Füllung (das ist aber ein anderes Thema) wird darauf gelegt
und der Teig samt der Fülle auf gerollt. Die Naht muss gut verknetet werden. Je
nach weiteren Rezepten in der Röhre goldbraun ausbacken und dabei mehrmals mit
Butter bestreichen. Viele Strudel schmecken warm am Besten.
Was brauche ich?
- halbes Pfund Mehl
- 1 Ei
- 1 Esslöffel
Öl
- 1 Prise Salz
- 50 Gramm Butter
(davon aber die knappe Hälfte zum Besteichen vom Teig)
- 100 Milliliter
lauwarmes Wasser
Strudelteig ist ein Knetteig, sehr
elastisch und ganz ohne Zucker und wenig Fett. Dafür ist sehr viel Mehl bei. Das
Mehl ist auch wichtig, denn es muss gut kleben. Darum ist die Auswahl der
Mehlsorte wichtig.
- Schweiz: Weizenmehl
- Österreich: Mehl Typ 480
- Deutschland: Mehl Typ 405
Strudelteig